{"id":102,"date":"2014-03-08T12:32:07","date_gmt":"2014-03-08T10:32:07","guid":{"rendered":"http:\/\/test.imkerverein-kattenvenne.de\/?page_id=102"},"modified":"2019-04-07T12:18:27","modified_gmt":"2019-04-07T10:18:27","slug":"der-drohn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/?page_id=102","title":{"rendered":"Der Drohn"},"content":{"rendered":"<h1>Der Drohn ist eine m\u00e4nnliche Biene<\/h1>\n<p>Drohnen sind etwas gr\u00f6\u00dfer als\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=99\"><span style=\"color: #0000ff;\">Arbeitsbienen<\/span><\/a><\/span>, haben gro\u00dfe Facettenaugen, einen gedrungenen Hinterleib, wobei die Fl\u00fcgel etwas dar\u00fcber hinausgehen. Drohnen machen einen etwas plumpen Eindruck. Er kann tiefe Brummt\u00f6ne von sich geben, wenn man ihn streichelt. Einen Stachel und Gift hat er nicht.<\/p>\n<p>Drohnen sind f\u00fcr die Begattung der\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=96\"><span style=\"color: #0000ff;\">K\u00f6nigin<\/span><\/a><\/span>\u00a0eine wichtige Voraussetzung. Von April bis August leben sie im Stock. Drohnen sammeln keinen\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=74\"><span style=\"color: #0000ff;\">Pollen<\/span><\/a><\/span>\u00a0(Bl\u00fctenstaub) und keinen Nektar (s\u00fc\u00dfer Saft), sondern bedienen sich an den Vorr\u00e4ten des Bienenstockes oder werden sogar gef\u00fcttert.<br \/>\nDrohnen werden oft als Faulpelze und unn\u00f6tige Fresser angesehen. Au\u00dfer zur Begattung der\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=96\"><span style=\"color: #0000ff;\">K\u00f6nigin<\/span><\/a><\/span>\u00a0helfen sie, wenn die Arbeitsbienen morgens den Stock verlassen, um Wasser,\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=74\"><span style=\"color: #0000ff;\">Pollen<\/span><\/a><\/span>\u00a0und Nektar zu holen, die Brut zu w\u00e4rmen. Sie versammeln sich auf den Brutwaben, um die Temperatur von ca.35 Grad aufrechtzuerhalten. Erst wenn es drau\u00dfen w\u00e4rmer geworden ist, und nur an sonnigen Tagen zwischen 13 und 17 Uhr fliegen die Drohnen aus. Im Honigraum helfen sie auch beim Weiterreichen des von den Arbeiterinnen gebrachten Futters.<\/p>\n<p>Ger\u00e4t ein Volk in Futternot, dann allerdings werfen die\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=99\"><span style=\"color: #0000ff;\">Arbeiterinnen<\/span><\/a><\/span>\u00a0zuerst die Drohnenlarven aus dem Stock oder verzehren diese.<br \/>\nDrohnen sammeln sich im Sommer bei bestem Wetter an bestimmten Pl\u00e4tzen, den sogenannten Drohnensammelpl\u00e4tzen. Sie sind jedes Jahr an der gleichen Stelle und haben einen Durchmesser von 100 bis 200 m. Dort warten \u00fcber 1000 Drohnen auf das Eintreffen von\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=96\"><span style=\"color: #0000ff;\">K\u00f6niginnen<\/span><\/a><\/span>, die sie an ihren Ger\u00fcchen\u00a0<i>(Pheromonen)<\/i>\u00a0erkennen. Die Drohnen folgen den K\u00f6niginnen und die besten 10 bis 20 Flieger kommen zur Begattung. Danach sterben sie sofort und fallen tot zu Boden.<\/p>\n<p>Auch die meisten Drohnen, die nicht zur Begattung gekommen sind, erleben ein tragisches Schicksal. W\u00e4hrend sie in der Zeit \u00fcppiger Pflanzenbl\u00fcte zu allen V\u00f6lkern freien Eintritt hatten und sogar gef\u00fcttert wurden, werden sie ab August von der <a href=\"?page_id=99\">Arbeitsbienen<\/a>\u00a0von den Waben und dem Futter abgedr\u00e4ngt. Sie werden gebissen, gezwickt und gestochen und aus dem Volk vertrieben.<br \/>\nDie sogenannte Drohnenschlacht ist dann im vollen Gange. Man kann dann Drohnen beobachten, die bettelnd von Flugloch zu Flugloch ziehen und keinen Einlass finden.<\/p>\n<p>Dem Imker zeigt diese Abweisung aber, dass das jeweilige Volk eine intakte, legende\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"?page_id=96\"><span style=\"color: #0000ff;\">K\u00f6nigin<\/span><\/a><\/span>\u00a0hat und demzufolge keine Drohnen mehr gebraucht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Drohn ist eine m\u00e4nnliche Biene Drohnen sind etwas gr\u00f6\u00dfer als\u00a0Arbeitsbienen, haben gro\u00dfe Facettenaugen, einen gedrungenen Hinterleib, wobei die Fl\u00fcgel etwas dar\u00fcber hinausgehen. Drohnen machen einen etwas plumpen Eindruck. Er kann tiefe Brummt\u00f6ne von sich geben, wenn man ihn streichelt. Einen Stachel und Gift hat er nicht. Drohnen sind f\u00fcr die Begattung der\u00a0K\u00f6nigin\u00a0eine wichtige Voraussetzung. Von April bis August leben sie im Stock. Drohnen sammeln keinen\u00a0Pollen\u00a0(Bl\u00fctenstaub) und keinen Nektar (s\u00fc\u00dfer Saft), sondern bedienen sich an den Vorr\u00e4ten des Bienenstockes oder werden sogar gef\u00fcttert. Drohnen werden oft als Faulpelze und unn\u00f6tige Fresser angesehen. Au\u00dfer zur Begattung der\u00a0K\u00f6nigin\u00a0helfen sie, wenn die Arbeitsbienen morgens den Stock verlassen, um Wasser,\u00a0Pollen\u00a0und Nektar zu holen, die Brut zu w\u00e4rmen. Sie versammeln sich auf den Brutwaben, um die Temperatur von ca.35 Grad aufrechtzuerhalten. Erst wenn es drau\u00dfen w\u00e4rmer geworden ist, und nur an sonnigen Tagen zwischen 13 und 17 Uhr fliegen die Drohnen aus. Im Honigraum helfen sie auch beim Weiterreichen des von den Arbeiterinnen gebrachten Futters. Ger\u00e4t ein Volk in Futternot, dann allerdings werfen die\u00a0Arbeiterinnen\u00a0zuerst die Drohnenlarven aus dem Stock oder verzehren diese. Drohnen sammeln sich im Sommer bei bestem Wetter an bestimmten Pl\u00e4tzen, den sogenannten Drohnensammelpl\u00e4tzen. Sie sind jedes Jahr an der gleichen Stelle und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-102","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12491,"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/102\/revisions\/12491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/imkerverein-kattenvenne.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}